Patricia mit junger Dame aus Nakolonyoi

Achim mit kleinem Mädchen aus Nakolonyoi

Hören Sie wie Kenia klingt:

Nakolonyoi kids welcome song

Siyahamba (Zulu, Chor Singflut)

St Francis from Assisi Choire, Oyugis

Nakolonyoi first water happiness

BlackAndWhite – Hoffnung, die Grenzen überwindet.  

Von Patricia Nyanchama Makori (Kenia) und Dr Achim Albrecht (Deutschland) gegründet.

Seit 2016 setzen wir uns gemeinsam mit Partnern in Kenia für Menschen ein, die unter Armut, Dürre und fehlender Infrastruktur leiden – besonders für benachteiligte, gefährdete und ausgegrenzte Kinder.  Wir gehen dorthin, wo Hilfe dringend gebraucht wird, wo andere es für unmöglich halten. Und wir bleiben dran. Denn wir wollen nicht nur kurzfristig Not lindern, sondern gemeinsam mit den Menschen vor Ort nachhaltige Verbesserungen erreichen. 
Sauberes Wasser. Nahrung. Bildung. Gesundheit. Mehr Möglichkeiten für ein selbstbestimmtes Leben. 
Das ist BLACKANDWHITE. Und unser Leitgedanke lautet:  
Pamoja – gemeinsam können wir etwas bewegen.
Was wir gemeinsam bewegen 
Unsere Arbeit konzentriert sich auf vier Schwerpunkte:
  • Wasser und Nahrung: Zugang zu sauberem Trinkwasser sichern, Brunnen schaffen und die Ernährung von Kindern und Familien verbessern. 
  • Bildung ermöglichen: Kindern den Zugang zu Bildung erleichtern und Schulen sowie Bildungsangebote unterstützen.
  • Gesundheit stärken: Gesundheitsversorgung und präventive Maßnahmen fördern, damit Krankheiten verhindert und Leben geschützt werden können.
  • Mobilität ermöglichen: Menschen mit Mobilitätseinschränkungen unterstützen – für mehr Würde, Selbstständigkeit und gesellschaftliche Teilhabe. 
In Kenia arbeiten wir mit verschiedenen Organisationen zusammen. Unsere Projekte entstehen in enger Abstimmung mit unseren Partnern und den Menschen vor Ort. 


Nakolonyoi: Gemeinsam mehr erreichen 

Seit 2025 konzentrieren wir unsere Arbeit auf das Dorf Nakolonyoi in Turkana County im Norden Kenias. Hier erleben wir unmittelbar, was gemeinsames Engagement bewirken kann. 

2026 haben wir entscheidende Fortschritte erreicht:
  • Trinkwasser: Ein 65 Meter tiefer Brunnen wurde gebohrt – ein wichtiger Schritt hin zu einer verlässlicheren Trinkwasserversorgung.
  • Bildung: Eine Schule mit zwei Klassenzimmern wurde errichtet und schafft bessere Voraussetzungen für den Unterricht. 
  • Ernährung: Umfangreiche Lebensmittellieferungen helfen, die Versorgung der Menschen in der Region zu sichern. 
  • Eine zweite Mahlzeit am Tag: Besonders bewegt uns, dass wir den Kindern erstmals in ihrem Leben ermöglichen konnten, neben ihrer bisherigen Versorgung eine zweite Mahlzeit am Tag zu erhalten: Uji, einen traditionellen Brei aus Maismehl, ergänzt mit Milchpulver und Zucker.
Die Erfahrungen in Nakolonyoi zeigen uns, was möglich wird, wenn Menschen zusammenarbeiten und aus einer gemeinsamen Idee konkrete Hilfe entsteht.
Pamoja – gemeinsam können wir mehr erreichen 

BLACKANDWHITE verbindet Menschen in Deutschland und Kenia. Wir bringen Ideen, Engagement und Unterstützung zusammen – mit unseren Partnern vor Ort und mit Menschen, die unsere Ziele teilen. 

Jede Unterstützung hilft uns, konkrete Verbesserungen möglich zu machen: beim Zugang zu Wasser und Nahrung, in der Bildung und in der Gesundheitsversorgung. 

Hoffnung entsteht, wenn wir gemeinsam handeln. 
Pamoja Tunaweza – gemeinsam können wir es schaffen. 
Das Foto zeigt die kläglichen Wasserreste in einem Loch im Dorf Nakolonyoi. Im Vordergrund sind zwei Paar Beine und Füße in einfachen Flip-Flops zu sehen, die am oberen Rand eines etwa meterbreiten, handgegrabenen Lochs im staubigen Boden stehen. Das Loch führt senkrecht nach unten und enthält am Grund eine kleine Pfütze trüben, schlammigen Wassers, umgeben von lockeren Erdbrocken und Steinen. Die Szene vermittelt Trockenheit und Armut in der ruralen, Turkana Region.
klägliche Reste der Wasserversorgung
Das Foto zeigt kids aus Nakolonyoi die auf Essen und Trinkwasser hoffen. Die Kinder tragen einfache Kleidung, einige halten Stöcke oder kleine Gegenstände in den Händen und sind barfuß. Ihre Ausdrücke wirken ernst und erwartungsvoll, während sie direkt in die Kamera blicken. Die Szene ist geprägt von Trockenheit und Bedarf an humanitärer Hilfe und unterstreicht Themen wie Armut, Wassermangel und die Hoffnung der lokalen Gemeinschaft auf Unterstützung.
hungrig und durstig
Das Foto zeigt 5 Vertreter des Dorfes Nakolonyoi mit Achim und Patricia; Patricia hält einen Karton mit Milchtüten in der Hand. Links eine junge Frau in einem grün-blau gemusterten Kleid mit farbigen Halsringen, daneben Achim der freundlich lächelt. Neben ihm Akatoroy Ngichwae, die Dorfsprecherin und Köchin, und dann Patricia, die einen offenen Karton mit runden, weißen Milchpackungen hält. Im Vordergrund stapeln sich mehrere braune Kartons mit der Aufschrift "FRESH MILK". Die Stimmung wirkt positiv und hoffnungsvoll, mit Lächeln und direkten Blicken in die Kamera.
Team Nakolonyoi

Warum Turkana?

Wasser ist Leben. Nahrung ist eine Voraussetzung für Entwicklung. Bildung eröffnet Zukunft.  

Turkana County, am Rande der Sahelzone im Grenzgebiet zu Uganda, Südsudan und Äthiopien Region, ist von Trockenheit, Armut und einer unzureichenden Infrastruktur geprägt. Wiederkehrende Dürren erschweren es vielen Familien, ihre Lebensgrundlagen zu sichern. Wenn Wasser und Nahrung knapp werden, leiden besonders die Kinder: Ihre Gesundheit ist gefährdet, und regelmäßiger Schulbesuch wird schwieriger. 

Auch die aktuelle Lage bleibt ernst. Internationale Analysen zur Ernährungssicherheit weisen für Teile von Turkana auf eine besonders kritische Situation bei der Mangelernährung hin. 

Wasserholen statt Schule. Hunger statt Konzentration. Unsicherheit statt Zukunftsperspektive. 

Das sind keine abstrakten Probleme. Sie bestimmen den Alltag vieler Familien. 

In abgelegenen Dörfern wie Nakolonyoi ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser eine zentrale Herausforderung. Lange Wege zur nächsten Wasserstelle kosten Zeit und Kraft – Zeit, die Kindern für die Schule und Erwachsenen für ihre Familien und ihren Lebensunterhalt fehlt. 

Deshalb setzen wir genau dort an, wo konkrete Verbesserungen möglich sind: bei Wasser, Nahrung, Bildung und Gesundheit. 

Nakolonyoi: Was wir als Nächstes gemeinsam erreichen wollen 

Mit dem Brunnen, den zwei Klassenzimmern und der verbesserten Lebensmittelversorgung haben wir wichtige erste Schritte geschafft. Doch ein Projekt ist nicht abgeschlossen, wenn ein Brunnen gebohrt oder ein Gebäude errichtet ist. Entscheidend ist, dass die Menschen langfristig davon profitieren. 

Gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft und unseren Partnern wollen wir deshalb weiterarbeiten:

  1. Ernährung und Wasserversorgung sichern

Die Versorgung mit Lebensmitteln muss verlässlich bleiben. Gleichzeitig wollen wir die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Menschen vor Ort langfristig unabhängiger von Nothilfe werden. 

  1. Den Brunnen weiterentwickeln

Geplant sind eine Solarpumpe und ein Wassertank mit 24.000 Litern Fassungsvermögen. Damit soll das Wasser besser verfügbar und die Versorgung der Dorfgemeinschaft weiter verbessert werden. 

  1. Bildung stärken

Unsere Schule soll sich weiterentwickeln. Dazu gehören eine angemessene Ausstattung und zusätzliche Lehr- und Lernmaterialien, damit die Kinder bessere Lernbedingungen erhalten. 

  1. Hygiene und Gesundheit verbessern

Sauberes Wasser allein genügt nicht. Gemeinsam wollen wir auch Hygiene, Sanitärversorgung und Gesundheitsvorsorge verbessern. Ein besonderes Anliegen der Dorfgemeinschaft ist der Umgang mit Schlangenbissen. Auch gesundheitliche Probleme bei Ziegen, die für viele Familien wichtig sind, sollen gemeinsam mit den Menschen vor Ort angegangen werden. 

Unser Ziel ist nicht, dauerhaft von außen Lösungen vorzugeben. Wir wollen gemeinsam nachhaltige Strukturen schaffen, die vor Ort getragen und möglichst langfristig erhalten werden können. 

Pamoja – mimi na wewe pamoja – du und ich, gemeinsam 

Wir wissen, dass wir nicht alle Probleme lösen können. Aber wir können konkrete Veränderungen anstoßen – Schritt für Schritt, gemeinsam mit den Menschen in Nakolonyoi. 

BlackAndWhite steht für diese Zusammenarbeit. Unsere Partner vor Ort kennen die Lebensbedingungen und die Bedürfnisse der Menschen. Gemeinsam mit ihnen setzen wir unsere Projekte um. 

Wenn Sie unserer Arbeit vertrauen, werden Sie Teil dieser Gemeinschaft. 

Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie uns, die nächsten Schritte möglich zu machen: mehr Wasser, bessere Lernbedingungen, eine verlässlichere Ernährung und eine stärkere Gesundheitsvorsorge. 

Jeder Beitrag hilft, aus Hoffnung konkrete Möglichkeiten zu machen. 

Unterstützen Sie unsere Arbeit in Nakolonyoi  

Pamoja Tunaweza – gemeinsam können wir es schaffen. 

Das Foto zeigt ein kleines Mädchen etwa 2-3 Jahre alt, welches dankbar einen Brei aus Mais und Bohnen isst und nun noch um etwas Wasser bittet. Sie blickt mit großen, ausdrucksstarken Augen leicht nach oben, was eine Bitte oder Dankbarkeit vermittelt. Umgeben ist es von anderen Kindern, die ebenfalls sitzen, einige mit traditionellen Halsringen und einfacher Kleidung, unter den schattigen Ästen eines Baums im Dorf Nakolonyoi. Die Szene unterstreicht Themen wie Hunger, humanitäre Hilfe und den täglichen Kampf um Nahrung und Wasser in armen, ruralen Regionen Afrikas, mit einer warmen, natürlichen Beleuchtung und Fokus auf die Emotionen der Kinder.
Danke, kann ich noch etwas Wasser haben bitte
Das Foto zeigt eine junge Mutter aus Nakolonyoi glücklich und dankbar für die Lebensmittel die wir gebracht haben. Sie sitzt entspannt auf dem erdigen Boden im Schatten eines großen, knorrigen Baums. Sie hält ein Baby liebevoll im Arm, das in ein blaues Tuch gewickelt ist und friedlich schläft. Mit der rechten Hand führt sie etwas Mais-Bohnenbrei zum Mund. Die Szene strahlt Wärme und Zufriedenheit aus, unterstreicht Themen wie mütterliche Fürsorge, Gemeinschaftshilfe und den positiven Impact humanitärer Lieferungen in einer ruralen, afrikanischen Region.
Happy and grateful – Glücklich und dankbar
Das Foto zeigt ein Mädchen aus Nakolonyoi die vermutlich ihrem Geschwister ein Küsschen auf die Wange gibt (Busu busu). Die Nahaufnahme fängt einen zärtlichen Moment zwischen zwei kleinen Kindern ein, die eng beieinandersitzen. Beide haben ernste, aber unschuldige Ausdrücke, mit großen Augen und leichten Schmutzspuren auf der Haut. Die Szene vermittelt Themen wie familiäre Zuneigung, Kindheit in Armut und kulturelle Elemente in einer ruralen, afrikanischen Dorfgemeinschaft wie Nakolonyoi, mit einem Fokus auf Emotion und Nähe in einer einfachen Umgebung.
busu busu - Küsschen